Am Donnerstag, den 12. September 2024, besuchten uns die Entwickler einer neuen Dreheinheit zur
individuellen
Strömungsverteilung im Aquarium. Marc Panse, ein junger Softwareentwickler aus Deutschland, erläuterte
uns die
Entstehung der Idee für die Dreheinheit TheSilentWave. Sein
Geschäftspartner Marc Stöwer entwickelte die Hardware
und suchte per Internet jemanden, der die Software für die Steuerung der Dreheinheit programmieren
konnte.
Die Einheit kann mit verschiedenen Pumpenaufnahmen bestückt werden und ist somit mit den meisten
gängigen Pumpenmodellen
zu verwenden. Mittels einer bedienerfreundlichen App kann man einstellen wie weit und auch wie schnell
die
Dreheinheit sich bewegt. Die Dreheinheit kann sowohl an Poolbecken als auch an Aquarien mit Steg
montiert werden. Bei der Bestellung
muss die zugehörige Montagevariante ausgewählt werden. Alles in allem war es ein toller Vortrag und eine
wirkliche
Innovation, was die beiden hier entwickelt haben.
Leider waren an diesem Abend nur 9 Vereinsmitglieder anwesend, die sich für den Vortrag interessiert
haben.
Am 20. Oktober 2018 trafen wir uns schon in aller Frühe beim Messepark in Dornbirn, um uns auf
eine spannende Reise zu begeben. Dieses Jahr ging es nicht, wie schon so oft, auf eine Shoppingtour,
sondern es erwartete uns ein aufregender Tag im Vivarium in Karlsruhe. Wir waren mit dem Busunternehmen
Kasch Busreisen aus Oberteuringen auf dem Weg zum größten lebenden Korallenriff Deutschlands.
In Karlsruhe angekommen wurden wir schon vom Leiter des Vivariums, Hannes Kirchhauser, erwartet.
Nach einer herzlichen Begrüßung war es dann endlich soweit. Herr Kirchhauser startete seine Führung
durch das Naturkundemuseum und zeigte uns zuerst die "kleinen" Aquarien, bevor wir dann mit erhöhtem
Pulsschlag endlich vor dem riesigen, 240.000 Liter fassenden Korallenriffaquarium standen. Von drei
Seiten ist das Aquarium einsehbar. Korallenstöcke, die wir in unseren Becken auch pflegen, haben in
diesem
Aquarium Größen wie im natürlichen Habitat - einfach faszinierend. Riesige Schwärme von Korallenfischen
tummeln sich zwischen den Blumentieren und dann - taucht er auf - Kalli! Zwischen all den Korallen und
Korallenfischen schwimmt da plötzlich ein wunderschöner Schwarzspitzen Riffhai. Elegant zieht er seine
Bahnen durch das Korallenriff ohne Schaden anzurichten. Hannes erzählte uns, dass dieser Hai aus einem
privaten, viel zu kleinen Aquarium stammte und von seinem Besitzer als Geschenk dem Vivarium zur
Verfügung
gestellt wurde.
Nachdem wir das Aquarium von allen Seiten bewundert haben, nahm uns Herr Kirchhauser mit hinter die
Kulissen
des Vivariums. Im Keller durften wir die Zuchtanlagen des Naturkundemuseums und die Filteranlagen des
großen Schaubeckens besichtigen. Sämtliche Korallen und auch diverse andere
Tiere, wie zum Beispiel 3 verschiedene Arten von Seepferdchen, werden hier selbst nachgezüchtet.
Nach einem beeindruckenden Tag im Vivarium in Karlsruhe traten wir am späteren Nachmittag dann wieder
die Heimreise nach Vorarlberg an und diskutierten noch lange über das Erlebte im Naturkundemuseum.
Beim Vereinsabend am 12. August 2017 hatten wir Besuch von Herrn Henning Wiese aus der Schweiz.
Herr Wiese ist in Meerwasserkreisen bekannt für seine Expertisen bezüglich der Lichtspektren und
PAR-Werte von LED-Meerwasserleuchten. So hat er auf seiner Website
Testberichte diverser gängiger Aquarienleuchten verfasst.
Herr Wiese berichtete uns, wie er ein Unterwassergehäuse mit einem Smartphone und dem
Spektrometer Asense TEK lighting Passport, welches per App gesteuert werden kann, bestückt hat.
In seinem Vortrag erläuterte er uns dann, wie er die Messungen im Meer umsetzte. Die
Messungen wurden in verschiedenen Tiefen und zu unterschiedlichen Tageszeiten durchgeführt.
Dokumentiert hat Herr Wiese diese Messungen dann in verschiedenen Diagrammen, die das Lichtspektrum
sehr schön darstellten.
Die Vereinsmitglieder des Meerwasservereins Dreiländereck lauschten gespannt den Ausführungen von
Herrn Wiese und führten danach noch einige interessanten Gespräche mit dem Vortragenden.
Am 11.05.2017 durften wir Herrn Samuel Nietzer und seine Frau Mareen bei uns begrüßen. Samuel und Mareen kommen aus Wilhelmshaven im hohen Norden Deutschlands. Sie haben die Strapatzen einer langen Bahnfahrt auf sich genommen, um uns zu besuchen. Unser Obmann und unser Vizeobmann haben die beiden auf der Messe in Sindelfingen 2016 kennengelernt und waren sofort begeistert vom Vortrag über ihre Arbeit zur Forschung über die Vermehrung von Korallen mittels deren Larven. Dies findet natürlich nicht in Deutschland statt, von wo die beiden jungen Meeresbiologen stammen, sondern auf der Insel Guam im Pazifik. Samuel erklärte den 21 anwesenden Vereinsmitgliedern, dass sie ein paar Wochen vor dem großen Massenablaichen der Korallen im August nach Guam reisen. Dort werden dann zwei Wochen vor dem vermeintlichen Ablaichen die Mutterstöcke samt Substrat aus dem Riff geborgen und in große Tanks verbracht. Jetzt heißt es warten bis das große Ereignis startet. Es war sehr interessant zu erfahren, welch mühsame Arbeit die beiden in der Forschungsstation danach verrichten müssen und mit welcher Begeisterung sie dies trotzdem tun. Wir freuen uns schon darauf, Samuel und Mareen vielleicht wieder einmal bei uns willkommen zu heißen.
Am 09.03.2017 besuchte uns Herr Claude Hug von der Firma Tunze. Zuletzt
war Claude vor fünf Jahren bei uns und ist natürlich den anwesenden Vereinsmitgliedern schon gut
bekannt. Vermutlich auch aus diesem Grund war der Saal sehr gut gefüllt und 23 Mitglieder des Vereins
ließen sich den Vortrag von Claude nicht entgehen.
Als erstes widmete sich Claude dem Thema "Strömung im Riffbecken". Er zeigte uns die optimale Anordnung
der Strömungspumpen in den verschiedensten Aquarien (vom normalen Rechteckbecken bis zum Deltabecken),
um eine gute Ringströmung im jeweiligen Becken zu erhalten. Herr Hug erklärte den gespannten Zuhörern
auch, warum eine alternierende Strömung für die Korallen so wichtig ist und welche Möglichkeiten es dazu
gibt.
Des weiteren wurde auch das Thema "Einsatz einer Wavebox im Aquarium" beleuchtet. Claude zeigte den
Vereinsmitgliedern, welche Vorteile neben dem optischen Effekt, eine solche in einem Riffaquarium
bringt. Natürlich durfte ein bisschen Werbung in eigener Sache nicht fehlen. Und so hatte Herr Hug auch
ein paar neue Artikel dabei, um diese dem interessierten Publikum zu präsentieren. Multikontroller, neue
Strömungspumpe und Kalkreaktor weckten bei den anwesenden Vereinsmitgliedern großes Interesse.
Zum Schluss tauchte noch eine Frage bezüglich Eiweißabschäumer von Tunze auf, welche von Claude bis ins
kleinste Detail erläutert und schlussendlich geklärt wurde.
Schließlich endete der Abend um 22:30 Uhr nach einem interessanten und wie ich meine, sehr gelungenen
Vortrag von Herrn Claude Hug, den wir hoffentlich wieder einmal bei uns begrüßen dürfen.